Nachhaltigkeit: Umdenken und handeln

Die Auswirkungen des Klimawandels sind mittlerweile weltweit sichtbar. Daher rücken Nachhaltigkeit und Klima immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus. Die Bundesregierung hat mit einer Änderung des Klimaschutzgesetzes sogar Treibhausgasneutralität in Deutschland bis zum Jahr 2045 vorgeschrieben. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine grüne Transformation der Industrie notwendig.

Laut der Studie „Green Transformation im Maschinen- und Anlagenbau“ der Staufen AG haben 35 % der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer eine grüne Strategie, die auch zielstrebig verfolgt wird. 13 % der Unternehmen setzen ihre grüne Strategie hingegen nicht konsequent um, während 33 % noch in der Entwicklungsphase sind. 19 % räumen ein, ihr Vorgehen Richtung Nachhaltigkeit bislang nicht weiter geplant zu haben.

Doch der Druck auf den Maschinen- und Anlagenbau, Nachhaltigkeitsziele zu definieren und dann auch zu erreichen, wächst. 71 % der befragten Unternehmen nennen die gesellschaftliche Verantwortung als Haupttreiber für den grünen Wandel. Gleich dahinter folgen die Faktoren Gesetze, Regularien und politischer Druck (64 %) sowie Marktchancen und Wettbewerbsvorteile (60 %).

Zu den wichtigsten Angriffspunkten in Richtung Nachhaltigkeit gehören in erster Linie Technologien zu Heizungsoptimierung bzw. Wärmerückgewinnung und die Verbesserung der elektrischen und mechanischen Effizienz. Durch den Einsatz hocheffizienter, intelligent gesteuerter Motoren könnte dann sogar der Stromverbrauch um bis zu 40 % gesenkt werden. Wichtig für die erfolgreiche Umsetzung der Klimaneutralität ist in jedem Fall, dass die Unternehmen bereit sind, in neue Technologien zu investieren und dass Regierungen finanzielle Unterstützung anbieten.