Schroeer Praezision Beitrag Mai Erneuerbare Energien

Das erste Forum Additive Verfahren - 3D-Metalldruck beschäftigt sich mit ersten praktischen Schritten in diesem Bereich, präsentiert Erfahrungsberichte aus der Praxis und bespricht rechtliche Voraussetzungen auf dem Messegelände Hannover. Das Forum findet am 5. Juni 2019 statt. 

Das Vortragsprogramm beschäftigt sich vor allem mit den Themen „Technologie für die Produktion in Serie und Automatisierung“, „Partscreening“ und „Wirtschaftlicher 3D-Druck von Teilen bis drei Tonnen für Maschinen- und Werkzeugbau inklusive spanabhebender Nacharbeit“. 

Der Bereich „Partscreening“ beschäftigt sich mit der Frage, welche Teile überhaupt wirtschaftlich gedruckt werden können und wie daraus seine Serienfertigung entwickelt werden kann. 

Additive Verfahren sind in der Branche der Präzisionsfertigung nicht mehr weg zu denken. Es ist das tranigste Thema der Branche und wird nahezu auf jeder Messe und Veranstaltung vorgestellt. Zu dem gesamten Thema zählen auch Hybridmaschinen, die die additive und die fräsende Fertigung vereinen. 

Wir arbeiten in einem in einem topmodernen, digitalisierten Unternehmen und produzieren einbaufähige Komplettlösungen für die Industrie und Unternehmen der Zukunftstechnologien wie Maschinenbau, Automotive, Raumfahrttechnik, Medizintechnik und erneuerbare Energien. Denn gerade in diesen Sektoren kommt es auf die Präzision im Millimeterbereich an. Die Digitalisierung und Intelligenz in der Produktionskette nimmt bei uns, wie auch in anderen Unternehmen unserer Branche, immer mehr an Bedeutung zu. Unsere Lösung heißt Innovation - durch Technologie und Erfahrung.

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Vom 01. bis 05. April 2019 fand unter dem Leitthema „Integrated Industry – Industrial Intelligence“ die jährliche Hannover Messe statt. Dieses Jahr war sie besonders international: Aus über 70 Ländern kamen Besucher und Aussteller zu einer der größten Messen in Deutschland.

Mit rund 215.000 Besucher zog die Messe in diesem Jahr fast 5.000 Besucher mehr als im vergangenen Jahr an.

Rund 6.500 Aussteller aus aller Welt präsentierten Technologien und Applikationen für die Industrieproduktion und Energieversorgung. Darunter fanden sich nach Veranstalterangaben mehr als 500 Beispiele für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der industriellen Fertigung, 5G-Anwendungen sowie Lösungen für die Energie- und Mobilitätswende. Besonders im Fokus stand auch die Robotik: Etablierte Roboterhersteller und Robotik-Startups zeigten Anwendungsbeispiele für sämtliche Industriebranchen.

Partnerland der diesjährigen Messe war Schweden mit 160 Ausstellern. Schweden, auch bekannt als die Erfinder von Computermaus, Reißverschluss und Kühlschrank, sind eine der Industrienationen, in deren Unternehmen das Thema Forschung und Entwicklung einen Stellenwert hat, der kaum irgendwo auf der Welt höher ist.Deutschland hat nach Einschätzung von Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek zur digitalen Aufholjagd in Sachen Künstliche Intelligenz und Cloud-Computing angesetzt. Das hat sich auch auf der Hannover Messe gezeigt. Die Messe sei „Gradmesser für den Aufbruch der Industrie ins digitale Zeitalter“, sagt Bendiek der Deutschen Presse-Agentur

Noch nie sei es für Unternehmen so wichtig gewesen wie heute, auf Partnerschaften zu setzen. „Kein Unternehmen wird die Herausforderungen der digitalen Transformation allein bewältigen können“, betonte Bendiek. Beispielhaft beschreite derzeit die Automobilindustrie neue Wege und knüpfe Partnerschaften auch mit Wettbewerbern, so Bendiek.

Die nächste HANNOVER MESSE findet vom 20. bis 24. April 2020 statt, Partnerland ist dann Indonesien.

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Die Anforderungen des internationalen Marktes an Präzisionswerkzeuge in der Produktion stehen im ständigen Wachstum. Hohe Standzeiten, kleine Toleranzen bei gleichzeitig perfekten Bearbeitungsergebnissen und einer effektiven und wirtschaftlichen Arbeit sind erwünscht. 

Flexibilität beim Werkzeugschleifen

Die Bearbeitung von Klein- bis Großserien in unterschiedlichsten Materialien erfordert eine enorme Maschinenflexibilität. Um wettbewerbsfähig zu sein, wenden sich immer mehr Produktionsstätten Schlüsselfunktionen, Hybriden und anderen Lösungen zu. Dies hat aber auch noch einen anderen Hintergrund: 

Neben Effizienz, Präzision und flexible Individualität spielt das Thema Digitalisierung bei allen Branchenbeteiligten der Fertigung eine große Rolle. Industrialisierung 4.0 ist heute ein wesentlicher Bestandteil aller Branchenmessen, aber auch des Alltags in den produzierenden Unternehmen.

Während sich Flexibilität in der Produktion zeigt, werden die Produktionsabläufe in den Firmen auch sehr viel flexibler. Dies geschieht unter anderem durch softwarebasierte Tools, die das Handling in den Produktionshallen verändert und vereinfacht und ganze Produktionsläufe optimiert. 

Digitalisierung und Flexibilität bei der Schröer Präzision GmbH

Wir, die Schröer Präzision GmbH, haben schon sehr früh den Themen Digitalisierung und Flexibilität ein hohes Maß an Wichtigkeit zugeschrieben und daher sehr früh auf den neuen Trend reagiert. Noch vor Wettbewerbern der Branche haben wir uns ausführlich mit Industrie 4.0 auseinandergesetzt und können deshalb von uns sagen, dass wir im Vergleich mit Wettbewerbern immer auf dem aktuellen Stand sind und insbesondere im Bereich Digitalisierung früh vorgelegt haben. 

 

 

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An dem Thema „Additive Manufacturing“ kommen wir aktuell auf keiner Messe, in keinem Newsletter vorbei. Der 3D-Druck wird erwachsen, so heißt es. 

Viele Hersteller in der Zerspanungsbranche sahen bereits einen enormen Umbruch der Produktionsverfahren und Ketten. Nach und nach kamen Produkte auf den Markt, die sowohl Zerspanungsverfahren als auch additive Manufacturing vereinten. 

Studie zu Risiken und Chancen im AM

Entwarnung für die Zerspanungsindustrie gibt eine Studie des Branchenverbands VDW zu Chancen und Risiken im Additive Manufacturing.

Zumindest für die kommenden fünf bis sieben Jahre werde die additive Technik bestehende Verfahren nur zu 1 Prozent substituieren, so Myron Gras, Partner bei der KEX Knowledge Exchange AG in Aachen, die mit der Studie beauftragt wurde. 

Das wichtigste Ergebnis

Ausgehend von 40 Prozent Zuwachs pro Jahr für die additiven Verfahren wird weniger als ein Prozent der bestehenden Technologien durch additive Verfahren ersetzt. Dies würden also nur leichte Verschiebungen im künftigen Produktionsmix bedeuten.

Gründe für diese gehemmte Entwicklung sehen Experten vor allem in den Kosten und der Bearbeitungszeit. 

Spannend bleibt aber die Entwicklung von hybriden Maschinen, die Funktionalität für additive Fertigung in konventionelle Maschinenkonzepte integrieren. 

Wie zum Beispiel ist die Integrationsfähigkeit von AM-Anlagen in das klassische Produktionsumfeld. 

„Wir stellen fest, dass sich Additive Manufacturing im Metallbereich als weitere Fertigungstechnologie in die bestehende Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung integriert“, resümiert VDW-Geschäftsführer Dr. Wilfried Schäfer. 

 

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Das 3. Additive Manufacturing Forum vom 14. - 15. März 2019 verspricht spannende Vorträge, Ausstellungen und umfangreiches Fachwissen. 

 

Nach dem großen Erfolg der Veranstaltung im letzten Jahr mit mehr als 600 Teilnehmern präsentiert sich im März das 3. Additive Manufacturing Forum in Berlin erneut mit einem branchenübergreifenden und auf den Anwender zugeschnittenen Programm. Gefördert wird das Forum durch Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie und die Veranstaltung erfährt Unterstützung durch die Gründungspartner Airbus Group, Deutsche Bahn, Statasys und 3yourmind. Während Industrieübergreifenden Gesprächen tauschen sich Experten aus Unternehmen aus, die Additive Manufacturing bereits erfolgreich einsetzen. Darüber hinaus zeichnet sich die Veranstaltung durch intensives Netzwerken aus. 

Wo wird AM erfolgreich eingesetzt

Highlights sind unter anderem Anwenderberichte der Adidas AG, der BMW Group, der Deutsche Bahn AG, der MTU Aero Engines AG, der Schaeffler AG und der EOS Group. 

Alle Konferenzteilnehmer werden dazu aufgerufen, den Ausstellern mit konkreten Fragestellungen zu begegnen, um den Austausch zu fördern. Gemeinsames Ziel aller Akteure ist es, in der Nutzung der neuen Technologie branchenübergreifend voneinander zu lernen. In der Ausstellung zeigen über 60 führende AM Technologie-, Software, Material- und Serviceprovider, was heute schon mit Hilfe der Technik möglich ist. 

Austausch auf Augenhöhe

Die Veranstaltung bietet kompakt an zwei Tagen zahlreiche Möglichkeiten für einen wertschöpfenden Austausch mit den Experten auf Augenhöhe.

Haben Sie Interesse an einer Teilnahme? 

Hier geht es zur Veranstaltungswebsite: https://www.additivemanufacturingforum.de

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Die Schröer Präzision GmbH wünscht ein frohes Fest und einen gesunden und entspannten Start in das neue Jahr!

Wir gönnen uns zum Jahreswechsel ein paar Tage Ruhe und sind Anfang 2019 wieder wie gewohnt für Sie da.

 

Schroeer Praezision informiert ueber zerspanung mit robotik

Sie sind günstiger geworden, genauer und auch steifer. Roboter bieten bereits in den letzten Jahren in gewissen Industriebereichen gute Einsatzmöglichkeiten, so auch in der Zerspanung. Auf dem Technologietag „Zerspanen mit Robotern“ diskutieren Industrie und Forschung im Zweijahresrhythmus über die Entwicklung auf diesem Gebiet.

 

 

Technologietag "Zerspanen mit Robotern"

Das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt veranstaltet im zweijährigen Turnus den Technologietag „Zerspanen mit Robotern“ und bietet somit einen Rahmen zum Austausch zwischen Forschung und Industrie. Während der diesjährigen Veranstaltung wurden sowohl Ansätze aus der Wissenschaft als auch realisierte Lösungen aus der Praxis vorgestellt. Anhand von Vorträgen und Live-Vorführungen konnten sich Anwender und Entwickler in der Automatisierungs- und Produktionstechnik zum aktuellen Stand informieren.

Die präsentierten Forschungsprojekte erarbeiteten unter anderem ein roboterbasiertes, hybrides Hochleistungsverfahren, welches generativ-auftragende und spanend-abtragende Fertigungsprinzipien kombiniert. Um die Produktivität zu steigern, wurden die Verfahren über ein Robotersystem intelligent miteinander verkettet. Dadurch können fertigungsbedingte Limitierungen im Bauteildesign aufgehoben werden. 

Neben Produktivitätssteigerung steht Energieeffizienz beim Konstruieren zerspanender Roboter ganz weit oben. Durch geringe bewegte Massen und flexiblen Aufbau dank mobiler Plattformen oder Linearachsen verschaffen sich Robotersysteme einen signifikanten Vorteil gegenüber traditionellen Werkzeugmaschinen.

 Optimierung von Robotern ist notwendig

Mit Investitionskosten, die sich bei einem Roboter pro Arbeitsraum auf ungefähr nur ein bis zwei Drittel der Kosten einer 5-Achs-Werkzeugmaschine belaufen sollen, werden die neuen Systeme konkurrenzfähig. Leider sind die kostengünstigen und intelligenten Maschinen noch nicht perfekt: sie weisen eine hohe Nachgiebigkeit auf. Absolutgenauigkeit, Bahngenauigkeit und Steifigkeit der Systeme müssen weiterhin optimiert werden, damit sie bisherige Verfahren tatsächlich ersetzen können. 

Doch am PTW ist man sich einig, dass Roboter in naher Zukunft in der industriellen Zerspantechnik zum Einsatz kommen. Der nächste Technologietag findet 2020 statt.

Quelle: https://www.maschinenmarkt.vogel.de/der-zerspanende-roboter-auf-dem-pruefstand-a-782825/

mva kongress schroeer praezision news

Das jährlich stattfindende mav Innovationsforum hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil in der Branche entwickelt und zieht jedes Jahr bis zu 800 Fachbesucher aus verschiedensten Branchen an. Mit seinem Konzept - eine Mischung aus Messe und Kongress, bietet die Veranstaltungen den Teilnehmern und Partnern die Möglichkeit, diese Plattform zu nutzen, um ihre Zielgruppe ohne Streuverlust anzusprechen. Ausstellungsflächen und Networking definieren den Messe-Charakter der Veranstaltung, vor allem ist aber auch der Kongress-Teil ein Magnet für die zahlreichen Besucher. 

Diesjährige Veranstaltung ein voller Erfolg

In diesem Jahr haben sich mehr als 700 Besucher auf dem 10. mav Innovationsforum im April über die neusten Trends in der Bearbeitungs- und Automatisierungstechnik informiert. 2018 stand als Jubiläumsjahr unter einem besonderen Stern: 50 Hersteller präsentierten ihre Innovationen aus dem Jahr - eine neue Rekordanzahl. Ein Thema des Innovationsforums war zum Beispiel ein neuer intelligente Ansätze für die Fertigung ressourcenschonender Produkte. 

 Auf besonders große Begeisterung traf auf Anhieb die neue Sonderschau zur Trendtechnologie Additive Manufacturing. 

Am 21. März 2019 findet das 11.  mav Innovationsforum wie üblich in Böblingen statt. Erneut werden viele Interessierte den Branchentreff im Raum Stuttgart nutzen, um neues Wissen zu erlangen, Erfahrungen auszutauschen und einige neue Kontakte zu knüpfen. 

Themenschwerpunkte im nächsten Jahr

Folgende Themenschwerpunkte werden im nächsten Jahr anstehen: 

- Werkzeugmaschinen und Industrie 4.0 

- Werkzeuge

- Robotik und Automation

- Maschinenelemente und Automation

- Additive Manufacturing

 

mcdobbie hu 424584 unsplashDie Branche der Zerspanungstechnik steht in einem Wandel, die Jobs gelten zukunftssicher, Zerspanungstechniker und Dreher sind immer gefragt. 

Das Arbeiten mit computergesteuerten Hochleistungsmaschinen, die in Sekunden eine hohe Stückzahl an präzisen Teilen produzieren, ist nicht mehr vergleichbar mit der Arbeit, die noch vor wenigen Jahrzehnten vollbracht werden musste. 

Wie in allen anderen Branchen auch, unterzieht sich gerade die herstellende Industrie einem Wandel - die Digitalisierung ermöglicht viele neue Wege und ganz neue Ausrichtungen der Firmen, die diese Umstellung allerdings erst einmal vollziehen müssen. 

Die Schröer Präzision GmbH lag bereits vor dem aufkommenden Trend der Digitalisierung, der so langsam alle Unternehmen in einen Zugzwang bringt, schon am Zahn der Zeit und beschäftigte sich frühzeitig mit allen Randthemen, die die Digitalisierung für die Unternehmen und deren Produktionsstrukturen mit sich bringt. 

Fachkräfte

Ausgebildete Fachkräfte in der Zerspanungstechnik werden immer gesucht. Dabei ist dieser Beruf auch in der Zukunft immer weiter gefragt. 

Im Präzisionsbereich sind fast alle Branchen auf die Herstellung in Unternehmen mit gut ausgebildetem Personal angewiesen. Egal, ob die Stückzahl in einer Produktion hoch oder niedrig ist, die millimeter genaue Präzision ist bei der Herstellung von Wichtigkeit.

Der Branche geht es gut: Das gesamte Jahr über verzeichnete sie ein Plus. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken steigert seine Prognose für dieses Jahr von fünf auf nochmals sieben Prozent Produktionszuwachs. Aufgrund des hohen Auftragszuwachses im letzten Jahr sieht der VDW auch in 2018 ein höheres Potenzial für Produktionszuwachs als noch im Februar angenommen.

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Nach fünf Messetagen schloss die AMB 2018 ihre Tore auf dem Stuttgarter Messegelände. Die diesjährige Messe gilt als die größte und erfolgreichste AMB bisher. „Die AMB war ein voller Erfolg“, so Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung. „Gerade im Hinblick auf Digitalisierung in der Produktion wurde viel geboten. Im Angebot war für die Besucher zum einen „Digital Way“, Showcases und verschiedene Stände internationaler Aussteller. 

Trendthema Digitalisierung

Am Thema Digitalisierung kam in diesem Jahr auch auf der AMB keiner vorbei. Mit 1.553 Ausstellern auf mehr als 120.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und über 91.000 Besuchern setzte die Messe neue Maßstäbe. Und die Messe zeigte: Auf der ganzen Welt ist das Thema des Einstiegs in die Digitalisierung in Fertigungsbranchen ein Thema. 

Dies machte auch der Sonderkongress „Digital Way“ deutlich. 

Rundum überzeugend

Katrin Hummel, Geschäftsführerin eines führenden Fachhändlers für Werkzeuge und Maschinen, zeugte sich erfreut: „Wir konnten im Vergleich zur letzten AMB 2016 nochmals eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen verzeichnen.“ Aber nicht nur das - Auch die Qualität gehe „nach oben“: „Wir stellen fest, dass die Besucher mit einem ganz konkreten Bedarf auf unseren Stand kommen.“ Viele Fragen drehten sich laut Hummel um die Bearbeitung ganz bestimmter Materialien. 

Mehr als ein Drittel der Besucher gab laut Umfragen an, neben der AMB keine weitere Messe zu besuchen. 

 

schroeer news unwucht

Unwucht ist in der präzisen Schleifbearbeitung oder in der produktiven Zerspanung der erklärte Feind. Für hohe Rundlaufgenauigkeit bei rotierenden Werkzeugen wie zum Beispiel Schleifscheiben wurden sogenannte Wuchtmaschinen entwickelt. Diese sorgen neben der Genauigkeit vor allem für geringere Vibration. Dies führt insgesamt zu einer gesteigerten Produktivität. Fräs- und Schleifwerkzeuge können so optimal eingesetzt werden. 

 

Was verursacht Unwucht? 

In der Praxis kann die Unwucht von Schleifmaschinen und Werkzeugen verschiedene Ursachen haben. Unwucht entsteht bei einem rotierenden Werkzeugsystem durch eine ungleiche Gewichtsverteilung. In der Rotation entstehen dadurch Fliehkräfte, die mit der Drehzahl quadratisch ansteigen. Daneben spielen aber außerdem die Toleranz der Schleifscheibenbohrung, die Massenverteilung der Scheibe und die Parallelität sowie die Konzentrizität eine wichtige Rolle. 

Während der Bearbeitung entstehen Vibrationen, die sich auf Maschine und Werkzeug übertragen. Die Vibration beeinträchtigt den Prozess und das Schleifergebnis im Hinblick auf die Qualität. 

 

Weitere Folgen

Noch schwerwiegender ist, was die Unwucht an den Werkzeugen und Maschinen verursacht. 

Es kommt zu einem höheren Verschleiß an Schleifscheiben beziehungsweise dem Werkzeug und Spindelstock. Studien belegen, dass sich die Spindellebensdauer um die Hälfte reduzieren kann. Viele Maschinen- und Spindelhersteller fordern von ihren Kunden die ausschließliche Nutzung ausgewuchteter Werkzeuge und drohen ansonsten mit einer eingeschränkten oder gar entfallenden Garantie auf die Spindel. 

Viele Anwender reduzieren zur Minimierung der Unwucht die Drehzahl, die Vorschubgeschwindigkeit oder die Spantiefe. Dies verringert zwar nachweislich auch die Vibration und erhöht die Sicherheit, allerdings wird so die Produktivität negativ eingeschränkt. 

 

Empfehlenswerter ist daher, die Unwucht von vornherein zu beseitigen.